Erweiterte Suche
Bewerten Sie diesen Artikel!
E-Post-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?
Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
18,00 EUR
zzgl. Versandkosten
Der Männerbund ist eine kritisch betrachtete Sozialform. Daß Männer von Natur aus die Neigung haben, sich zusammenzutun, um aus einer geschlossenen Formation heraus Ziele zu verfolgen, ist zuerst und vor allem von deutschen Wissenschaftlern beschrieben worden.Der Historiker Karlheinz Weißmann (Göttingen) setzt diese Tradition fort, indem er die Forschungsgeschichte des Männerbunds anhand der Arbeiten von Schurtz, Blüher, Schmalenbach und Höfler nachzeichnet und die Wechselwirkung zwischen Theorie und Praxis am Beispiel markanter Epochen (Bündische Jugend, Nationalsozialismus) klärt. Exkurse führen zu Themen wie Frauenbünde, Ekstatische Geheimbünde, Homoerotik oder Mithraskult. Weissmann beschreibt den Männerbund als weiterhin wirkungsmächtige "kulturelle Universalie", obwohl das Ende des männlichen Zeitalters eingeläutet zu sein scheint.
134 S., Abb., Pb.
Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 06. November 2007 in unseren Katalog aufgenommen.