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Die „Kießling-Affäre“ 1983/84 führte innerhalb und außerhalb der Bundeswehr zu einem schweren Vertrauenseinbruch. Verteidigungsminister Manfred Wörner, der auf dem Weg war, die Bundeswehr aus der Krise zu führen, wurde schwer angeschlagen. Vieles aus dem verworrenen Verlauf der Affäre blieb zunächst ungeklärt. Der Autor, damals Pressesprecher und Vertrauter des Ministers, hat die Ereignisse hautnah miterlebt. Er schildert Verlauf und Hintergründe der Affäre; er deckt neue Zusammenhänge auf, bis hin zu der Frage, inwieweit die Geheimdienste der DDR ihre Finder im Spiel hatten. Die Schilderung der Agitation der Friedensbewegung bietet einen eindruckvollen Rückblick in diese Zeit.
184 S. geb.
Diesen Artikel haben wir am Montag, 17. November 2008 in unseren Katalog aufgenommen.
Soldatenschicksale des 20. Jahrhunderts als Geschichtsquelle Bd. 10