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Scharfsinnig und mit schlagenden Argumenten beschreibt Hans-Werner Sinn das grüne Paradoxon. Mit seiner ökonomischen Betrachtung des Klimaproblems beseitigt er die blinden Flecken in einer wichtigen Debatte. Nicht wir Deutschen haben es in der Hand, wie schnell sich die Erde erwärmt, sondern die Ölscheichs. Der Glaube, wir könnten das Klima retten, wenn wir Energie einsparen, ist pure Illusion. Denn wenn die Scheichs den Hahn nicht zudrehen, senken wir mit unserer Sparsamkeit nur den Weltmarktpreis für Öl. Dann freuen sich die Amerikaner und Chinesen und verbrennen genau das Öl, das wir einsparen. Ja, es kann noch schlimmer kommen. Wenn die Ölscheichs sich durch die grüne Politik bedroht fühlen und um die Preisentwicklung fürchten müssen, werden sie ihre Bestände nur noch schneller aus dem Boden herausholen - mit dem Effekt, dass sich die Erde nur noch schneller erwärmt.
Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft und Präsident des renommierten Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München. Er war Vorsitzender des traditionsreichen Vereins für Sozialpolitik und hat unzählige Fachartikel und -bücher geschrieben. Er ist Autor des Bestsellers "Ist Deutschland noch zu retten?" sowie "Die Basar-Ökonomie" und als Finanzexperte ein gefragter Gesprächspartner in Politik und Medien.
"Das Buch ist jedem Bürger zur Lektüre zu empfehlen" (Neue Züricher Zeitung)
"Einer der besten Ökonomen unseres Landes" (Handelsblatt)
573 S., Abb., Pb.
Diesen Artikel haben wir am Montag, 15. Dezember 2008 in unseren Katalog aufgenommen.