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Sind wir Marionetten unserer eigenen Gene? Nach Richard Dawkins´ vor 30 Jahren entworfener und heute noch immer provozierender These steuern und dirigieren unsere von Generation zu Generation weitergegebenen Gene uns, um sich selbst zu erhalten. Alle biologischen Organismen dienen somit vor allem dem Überleben und der Unsterblichkeit der Erbanlagen und sind letztlich nur die "Einwegebehälter" der "egoistischen" Gene. Sind wir Menschen also unserem Gen-Schicksal hilflos ausgeliefert? Dawkins bestreitet dies und macht uns Hoffnung: Seiner Meinung nach sind wir nämlich die einzige Spezies mit der Chance, gegen ihr genetisches Schicksal anzukämpfen. Zum Jubiläum des "egoistischen Gens" erscheint diese Ausgabe - mit einem neuen Vorwort von Richard Dawkins und einem von Wolfgang Wickler. Richard Dawkins ist Evolutionsbiologe und lehrt an der Universität Oxford; er ist erster Inhaber des neu eingerichteten Charles-Simonyi-Lehrstuhls für Allgemeinverständliche Naturwissenschaft. In Deutschland wurde er bekannt durch die Bücher "Der blinde Uhrmacher" und "Das egoistische Gen".529 S., Abb., Pb.
Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 29. Januar 2009 in unseren Katalog aufgenommen.