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Der Wissenschaftsjournalist Kurt G. Blüchel, langjähriger Herausgeber der Zeitschriften Draußen und Natur untersucht zunächst die Bedingungen nach Ende der letzten Eiszeit, unter denen die ersten Hochkulturen der Menschheit entstanden sind. Er kommt zu dem von vielen Naturwissenschaftlern bestätigten Schluß, daß diese Kulturen ohne den abrupten Klimawechsel nie entstande"Das gigantischste Betrugswerk der Neuzeit"
In der rund 100.000 Jahre andauernden Eiszeit sank der CO2-Gehalt der Luft auf den beängstigend niedrigen Wert von 260 Teilen pro Million (ppm), um seither wieder anzusteigen. Ein langes Kapitel am Ende des Buches enthält die Wetterchronik des 20. Jahrhunderts. Gegen manche Jahre ist der verregnete Sommer 2007 ein laues Lüftchen. Blüchels Fazit lautet daher: Einen Klimawandel gab es immer und er hat zugleich auch immer die Kultur mit gewandelt. Im Kapitel "Porträt eines 'Killers'" erläutert er, warum nicht die Absenkung der CO2-Konzentration, sondern die Erhöhung (wie in Gewächshäusern praktiziert) dem Pflanzenwachstum nutzen würde.
Die beklagte Erderwärmung resultiere nicht aus dem anthropogenen CO2-Ausstoß, sondern sei Folge der Sonnenaktivität. Auch daß das Klima anhand von Computersimulationen vom IPCC vorhergesagt werde, hält er für nicht seriös. Für wirklich klimarelevant hält Blüchel das am Grunde der Ozeane gespeicherte Methan (CH4). Die Sprache des Buches ist oft drastisch und polemisch, aber es liefert dank der klaren Aussagen reichlich Argumente für Diskussionen mit IPCC-"Jüngern".
336 S., Pb.
Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 25. Februar 2009 in unseren Katalog aufgenommen.