Es ist eine gefährliche Frage, die bereits den Keim einer Eifersucht enthält: Wie war das eigentlich mit dir, bevor wir uns kannten?
Die beiden sind seit Kurzem ein Paar, und sie stellt ihm jene Frage. Seine Antwort wird zu einem Gespinst aus Wahrheit und Dichtung, einem wahren Lügenpalast, errichtet aus soliden Bausteinen von Wirklichkeit.
Auf der Bühne Frankfurts inszeniert Martin Mosebach, mit detektivischer Genauigkeit und meisterhafter Sprachkunst, ein böses Spiel von Liebe und Zufall.
336 S., geb.
"Ein Meister auf der Höhe seines Könnens: Martin Mosebachs Roman ¿Was davor geschah' gehört nicht nur zum Besten der neuen Saison, sondern der neuen deutschen Gegenwartsliteratur überhaupt."
Hubert Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Ein Porträt der Frankfurter Gesellschaft, nachgeschärft und zum Funkeln gebracht - der Gesellschaftsroman des frühen 21. Jahrhunderts."
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung
"Ein Glücksfall, ein großer Wurf, ein heiter-zärtliches Vexierspiel von Liebe und Zufall ... Wer es liest, erfährt viel über den eigenen Pulsschlag in der Zeit."
Hellmuth Karasek, Hamburger Abendblatt
"Der große Gesellschaftsroman unserer Tage: Ein Karussell der Eitelkeiten und Affären, in dem wir uns wiedererkennen, so unerbittlich, mit soziologisch analytischem Blick, erfasst er das Milieu. Der überzeugendste und subtilste Roman, den Mosebach bisher geschrieben hat. Er ist einer unserer besten Schriftsteller."
Ulrich Greiner, Die Zeit
"Ein Roman, der mich außergewöhnlich begeistert, weil er glaubhaft darstellt, wie in der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2010 gelebt und gedacht und gehandelt wird. Dieser Roman hält uns einen Spiegel vor, in dem wir uns gelegentlich verzückt, öfter aber erschrocken, selbst erkennen. Dieser Roman gehört auf die Bestsellerliste."
Denis Scheck, ARD
"Man weiß gar nicht, wo man mit dem Loben anfangen soll, so geschickt sind hier alle Erzählstränge eingefädelt, so funkelt und glüht die Sprache. Die große Leistung dieses Schriftstellers besteht auch in diesem Roman darin, dass er unsere banale Gegenwart so behandelt, als sei sie längst Geschichte geworden und also kostbar."
Hannes Stein, Die Welt
Martin Mosebach, 1951 geboren, lebt in Frankfurt am Main.
Er wurde u.a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie, dem Kleist-Preis und 2007 mit dem Georg- Büchner-Preis ausgezeichnet.
Er schreibt er Aufsätze über Kunst und Literatur für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk. Außerdem veröffentlicht er Hörspiele, Dramen, Libretti (u.a. für die Salzburger Festspiele, die Oper Frankfurt, die Pariser Oper und das Freiburger Barockorchester) sowie Filmdrehbücher ( u.a. Buster¿s Bedroom und Roussel, beide mit Rebecca Horn).
Bei Hanser erschienen zuletzt Der Mond und das Mädchen (Roman, 2007) und Stadt der wilden Hunde (Nachrichten aus dem alltäglichen Indien, 2008).

Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 07. Oktober 2010 in unseren Katalog aufgenommen.